Formalitäten, Dokumente, Vorbereitungen
Dokumente
Folgende Dokumente sind erforderlich, die vom Verstorbenen zu Lebzeiten in einer Mappe gesammelt werden sollten, soweit sie zutreffen:
- Geburtsurkunde
- Eheurkunde
- Scheidungsurteil (mit Rechtsvermerk) oder die Eheurkunde mit Scheidungsvermerk
- Sterbeurkunde wenn der Ehepartner bereits verstorben ist
- Grabschein wenn das Nutzungsrecht für eine Grabstätte vorhanden ist
- Rentenbescheide (Postabrechnungsnummer)
- Bestattungsvorsorgevertrag
- Lebensversicherungen
Wichtig: Überlegen Sie genau, welche Schriftstücke zu Lebzeiten angefertigt wurden und bei wem sie hinterlegt sein können. Im engsten Familienkreis sollte dieses Thema auf jeden Fall angesprochen werden. Listen Sie alles auf. So vermeiden Sie nachträgliche Unannehmlichkeiten, die mit Sicherheit nicht im Sinne des Verstorbenen sind.
Bestattungsvorsorge
Was jeder zu Lebzeiten tun sollte, ist die "Bestattungsvorsorge". Einige sagen an dieser Stelle, was nach meinem Ableben passiert, ist mir völlig egal. Das ist ein Standpunkt. Wer so denkt, schützt z.B. sein Vermögen nicht für die Hinterbliebenen.
Streitfall Erbe?
Auf das Erben sind die meisten Menschen so wenig vorbereitet wie auf das Sterben. Und das kann sie teuer zu stehen kommen: Wenn es nach der Trauerfeier darum geht, den Nachlass eines verstorbenen Angehörigen aufzuteilen, können falsche Entscheidungen rasch Streit in einer Familie verursachen.
Bestattungskosten klären
Viele Menschen wollen, damit sie die nahen Angehörigen nicht unnötig belasten, schon zu Lebzeiten für ihren eigenen Tod Vorsorge treffen und die Bestattungskosten hinterlegen. Wer sich dafür schon beim Eintritt in das Arbeitsleben entscheidet, kann mit geringen Beiträgen (ab 5 Euro monatlich, abhängig vom Eintrittsalter) vorsorgen.
Für weitere Informationen rufen Sie uns gerne an:
0381/683055 | 0381/7680453 | 0381/2007750